Marta Campiglio hat an der Universität Padua Molekularbiologie studiert. Sie ist seit 2009 an der Medizinischen Universität Innsbruck tätig, wo sie auch ihr PhD-Studium absolvierte. Währenddessen verbrachte sie auch einen Forschungsaufenthalt in Dan Minors Lab an der University of California San Francisco (UCSF). Mit einem Hertha Firnberg Fellowship des FWF setzte sie ihre Forschung fort und konnte seither auch drei FWF-Einzelprojekte einwerben und war an zwei DOC-Programmen beteiligt. In Ihrer Forschung konzentriert sie sich auf spannungsabhängige Kalziumkanäle und dabei speziell auf die muskuloskelettale Physiologie, Kalziumsignalwege und molekulare Mechanismen der Muskelkontraktionskontrolle. Für ein tieferes Verständnis von Muskelfunktion bei Gesundheit und Krankheit verbindet Campiglio Molekularbiologie, Mutagenese, Zellphysiologie und Ansätze des Calcium-Imaging. 2026 erhielt Marta Campiglio für ihre weitere Forschung einen der begehrten FWF Astra Preise in Höhe von rund einer Million Euro.